Der Solar-Papst

Heute entdeckte ich in der Mayerschen Buchhandlung in Düsseldorf in der Abteilung  „Theologie“ den „SolarPope“ von Kikkerland.

solarpope

Die Firma schreibt über ihr Produkt:

Komplett mit Solarenergie betrieben, wird der wohlwollende Papst seinen Segen aus Ihrem Bücherregal, vom Fenster- oder Armaturenbrett erteilen. Immer, wenn ein Lichtstrahl ihn berührt, wird er Ihnen zuwinken und Ihnen so versichern, dass alles wieder gut werden wird.

Bei amazon.de kostet der Solar-Papst momentan knapp 19 Euro inkl. Versand.

Wenn ich so etwas sehe, freue ich mich doch ein bisschen, dass ich evangelisch bin.

Schade finde ich, dass viele Buchhandlungen in letzter Zeit ihre Etagen mit jeder Menge Nippes (wie den SolarPope), Spielzeug, Schreibwaren, Taschen, Reisebedarf, u. a.  füllen, so dass die Bücher immer mehr in den Hintergrund verbannt werden. Aber das sind wahrscheinlich die Auswirkungen der immer weiter steigenden Bedeutung von Amazon & Co. …

Advertisements

Himmelfahrt-Gottesdienst unter freiem Himmel

Heute haben fünf benachbarte Kirchengemeinden im Düsseldorfer Süden (Wersten, Holthausen & Reisholz, Benrath & Hassels, Urdenbach und Garath) gemeinsam den Himmelfahrt-Gottesdienst (sogar mit Taufe!) unter freiem Himmel an der Rückseite des Benrather Schlosses mit Blick auf den Spiegelweiher gefeiert.

Schloss_Benrath
Schloss Benrath, Gartenseite
Quelle: Wikipedia © Uwe Barghaan.

Das Thema des Gottesdienstes war „Auf ein Neues!“.

Es war ein tatsächlich ein neues und außergewöhnliches Erlebnis.

In der Predigt klang an, dass sich in nicht allzu ferner Zukunft die Gemeinden des Düsseldorfer Südens auf „Neues“ einstellen müssen. Der Grund wurde zwar nicht gesagt, aber ich vermute, dass sich aufgrund schrumpfender Mitgliedszahlen Gemeinden werden zusammenschließen müssen …

christi-himmelfahrt
Andrea Mantegna (1431–1506)
Die Himmelfahrt (Wikipedia, gemeinfrei)

Bibeltexte:

Lukas 24,50-53:

Jesus führte seine Jünger von Jerusalem nach Betanien. Er segnete sie mit erhobenen Händen. Noch während er sie segnete, entfernte er sich von ihnen und wurde zum Himmel emporgehoben. Die Jünger fielen vor ihm nieder. Danach kehrten sie voller Freude nach Jerusalem zurück. Sie gingen immer wieder in den Tempel, um Gott zu loben und zu danken.

Apostelgeschichte 1,6-11:

Bei dieser Gelegenheit fragten sie ihn: „Herr, wirst du jetzt Israel wieder zu einem freien und mächtigen Reich machen?“ Darauf antwortete Jesus: „Die Zeit dafür hat allein Gott der Vater bestimmt. Euch steht es nicht zu, das zu wissen. Aber ihr werdet den Heiligen Geist empfangen und durch seine Kraft meine Zeugen sein in Jerusalem und Judäa, in Samarien und auf der ganzen Erde.“ Nachdem er das gesagt hatte, nahm Gott ihn zu sich. Eine Wolke verhüllte ihn vor ihren Augen, und sie sahen ihn nicht mehr. Noch während sie überrascht nach oben blickten, standen auf einmal zwei weiß gekleidete Männer bei ihnen. „Ihr Galiläer“, sprachen sie die Jünger an, „was steht ihr hier und seht zum Himmel? Gott hat Jesus aus eurer Mitte zu sich in den Himmel genommen; aber eines Tages wird er genauso zurückkehren.“

Neben dem Tauflied “Vertraut den neuen Wegen” (EG 395) haben wir auch zwei moderne Lieder gesungen:

  • Möge die Straße uns zusammen führen (Altirischer Segenswunsch)
    Video / Text

Die musikalische Begleitung erfolgte durch den Evangelischen Posauenchor Hassels und den Jungbläsern aus Wersten.

 

Trost aus der Bibel bei Angst, Furcht oder Sorge

Scared_Girl
Quelle: Wikipedia – Victor Bezrukov (CC BY-NC 2.0)

Zuvor einige Begriffsdefinitionen:

Was ist Angst?

Angst ist ein Grundgefühl, welches sich in als bedrohlich empfundenen Situationen als Besorgnis und unlustbetonte Erregung äußert. Auslöser können dabei erwartete Bedrohungen etwa der körperlichen Unversehrtheit, der Selbstachtung oder des Selbstbildes sein.

Was ist Furcht?

Furcht ist das Gefühl einer konkret fassbaren Bedrohung. Sie bezeichnet die Reaktion des Bewusstseins auf eine gegenwärtige oder vorausgeahnte Gefahr.

Was ist Sorge?

Der Begriff Sorge beschreibt ein durch vorausschauende Anteilnahme gekennzeichnetes Verhältnis des menschlichen Subjektes zu seiner Umwelt und zu sich selbst. Eine subjektiv erwartete Not (Bedürfnis, Gefahr) wird gedanklich vorweggenommen und wirkt sich im Fühlen, Denken und Handeln des Besorgten oder Sorgenden aus.


Nachfolgend eine Sammlung von tröstlichen Worten und Zusicherungen aus der Bibel bei Angst, Furcht oder Sorge:

Ps 27,1

Der Herr ist mein Licht, er rettet mich. Vor wem sollte ich mich noch fürchten? Bei ihm bin ich geborgen wie in einer Burg. Vor wem sollte ich noch zittern und zagen?

Ps 46,2-4

Gott ist unsere Zuflucht und Stärke, ein bewährter Helfer in Zeiten der Not. Darum fürchten wir uns nicht, selbst wenn die Erde erbebt, wenn die Berge wanken und in den Tiefen des Meeres versinken, wenn die Wogen tosen und schäumen und die Berge erschüttert werden.

Ps 91,2

Auch ich sage zu Gott, dem Herrn: „Bei dir finde ich Zuflucht, du schützt mich wie eine Burg! Mein Gott, dir vertraue ich!“

Ps 91,5

Du brauchst keine Angst zu haben vor den Gefahren der Nacht oder den heimtückischen Angriffen bei Tag.

Ps 118,6

Der Herr ist auf meiner Seite, und ich brauche mich vor nichts und niemandem zu fürchten. Was kann mir ein Mensch schon antun?

Spr 1,33

Wer aber auf mich hört, lebt ruhig und sicher, vor keinem Unglück braucht er sich zu fürchten.

Spr 3,24-26

Dein Schlaf ist ruhig und tief; vor nichts brauchst du dich zu fürchten – auch nicht vor dem Unglück, das gottlose Menschen plötzlich trifft. Denn der Herr beschützt dich; er lässt dich nicht in eine Falle laufen.

Jes 41,10

Fürchte dich nicht, denn ich bin bei dir; hab keine Angst, denn ich bin dein Gott! Ich mache dich stark, ich helfe dir, mit meiner siegreichen Hand beschütze ich dich!

Mt 6,25-34

Darum sage ich euch: Macht euch keine Sorgen um euren Lebensunterhalt, um Essen, Trinken und Kleidung. Leben bedeutet mehr als Essen und Trinken, und der Mensch ist wichtiger als seine Kleidung. Seht euch die Vögel an! Sie säen nichts, sie ernten nichts und sammeln auch keine Vorräte. Euer Vater im Himmel versorgt sie. Meint ihr nicht, dass ihr ihm viel wichtiger seid? Und wenn ihr euch noch so viel sorgt, könnt ihr doch euer Leben um keinen Augenblick verlängern. Weshalb macht ihr euch so viele Sorgen um eure Kleidung? Seht euch an, wie die Lilien auf den Wiesen blühen! Sie können weder spinnen noch weben. Ich sage euch, selbst König Salomo war in seiner ganzen Herrlichkeit nicht so prächtig gekleidet wie eine dieser Blumen. Wenn Gott sogar das Gras so schön wachsen lässt, das heute auf der Wiese grünt, morgen aber schon verbrannt wird, wie könnte er euch dann vergessen? Vertraut ihr Gott so wenig? Zerbrecht euch also nicht mehr den Kopf mit Fragen wie: ‚Werden wir genug zu essen haben? Und was werden wir trinken? Was sollen wir anziehen?‘ Mit solchen Dingen beschäftigen sich nur Menschen, die Gott nicht kennen. Euer Vater im Himmel weiß doch genau, dass ihr dies alles braucht. Sorgt euch vor allem um Gottes neue Welt, und lebt nach Gottes Willen! Dann wird er euch mit allem anderen versorgen. Deshalb sorgt euch nicht um morgen – der nächste Tag wird für sich selber sorgen! Es ist doch genug, wenn jeder Tag seine eigenen Lasten hat.

Mt 10,29-31

Welchen Wert hat schon ein Spatz auf dem Dach? Man kann zwei von ihnen für einen Spottpreis kaufen! Trotzdem fällt keiner tot zur Erde, wenn es euer Vater nicht will. Bei euch sind sogar die Haare auf dem Kopf alle gezählt. Darum habt keine Angst! Ihr seid Gott mehr wert als ein ganzer Spatzenschwarm.

Joh 14,1

„Seid nicht bestürzt, und habt keine Angst!“, ermutigte Jesus seine Jünger. „Vertraut Gott, und vertraut mir!“

Joh 14,27

Auch wenn ich nicht bei euch bleibe, sollt ihr doch Frieden haben. Meinen Frieden gebe ich euch; einen Frieden, den euch niemand auf der Welt geben kann. Seid deshalb ohne Sorge und Furcht!

Joh 16,33

Dies alles habe ich euch gesagt, damit ihr durch mich Frieden habt. In der Welt habt ihr Angst, aber lasst euch nicht entmutigen: Ich habe die Welt besiegt.

Hebr 13,6

Deshalb können wir voller Vertrauen bekennen: „Der Herr hilft mir, und ich brauche mich vor nichts und niemandem zu fürchten. Was kann mir ein Mensch schon antun?“

1.Petr 5,7

Ladet alle eure Sorgen bei Gott ab, denn er sorgt für euch.

Dieses Gebet ist in Situationen der Angst, Furcht und Sorge sehr hilfreich.

Dietrich Bonhoeffer schrieb zum Thema „Sorgen„:

Der nächste Tag, die nächste Stunde ist uns gänzlich entnommen. Es ist sinnlos, so zu tun, als könnten wir überhaupt sorgen. Wir können ja an den Zuständen der Welt nichts ändern. Gott allein kann sorgen, weil er die Welt regiert. Weil wir nicht sorgen können, weil wir so völlig ohnmächtig sind, darum sollen wir auch nicht sorgen. Wir maßen uns damit das Regiment Gottes an.

So nimm denn meine Hände (EG 376)

hausmann-lied

Als junge Frau verliebt sich die aus Riga stammende Julie von Hausmann in einen Pastor, der bald nach der Verlobung als Missionar nach Afrika reist. Nach einiger Zeit folgt sie per Schiff ihrem Verlobten. Am Hafen wartet jedoch niemand auf sie, um sie abzuholen. Allein reist sie zur Missionsstation und muss feststellen, dass ihr zukünftiger Ehemann vor kurzem an einer schweren Krankheit gestorben ist. Nach diesem Schicksalsschlag schreibt Julie von Hausmann das folgende Lied:

EG 376: So nimm denn meine Hände
Text: Julie von Hausmann 1862
Melodie: Friedrich Silcher 1842

1. So nimm denn meine Hände / und führe mich / bis an mein selig Ende / und ewiglich. / Ich mag allein nicht gehen, / nicht einen Schritt; wo du wirst gehn und stehen, / da nimm mich mit.

 

2. In dein Erbarmen hülle / mein schwaches Herz / und mach es gänzlich stille / in Freud und Schmerz. / Lass ruhn zu deinen Füßen / dein armes Kind; / es will die Augen schließen / und glauben blind.

 

3. Wenn ich auch gleich nichts fühle / von deiner Macht, / du führst mich doch zum Ziele / auch durch die Nacht: / so nimm denn meine Hände / und führe mich / bis an mein selig Ende / und ewiglich!

Lied bei YouTube

Das Lied wird sowohl bei Trauungen als auch bei evangelischen Trauerfeiern gesungen, aber eigentlich ist es ein Trostlied einer verhinderten Hochzeit und einer verpassten Beerdigung. Obwohl es von Kritikern als rührselig, kitschig und kindlich bezeichnet wird, hat es als ein „Lied des Volkes“ es doch in das evangelische Gesangbuch „geschafft“.

Sonntag „Rogate“ – „Betet!“

Eickemeyer-Prayer
Vesper Bells, 1898, Rudolf Eickemeyer

Heute besuchte ich den Gottesdienst in der Anbetungskirche Hassels, geleitet von Pfarrer i.R. Georg Gerstenberg.

Der Wochenspruch – auch Thema der Predigt – war:

Psalm 66,20 LUT:

Gelobt sei Gott, der mein Gebet nicht verwirft noch seine Güte von mir wendet.

Psalm 66,20 Hfa:

Ich preise den Herrn, denn er hat meine Bitten nicht verachtet und mir seine Liebe nicht entzogen.

Eine schöne Umschreibung für das, was das Beten bewirken kann, hat Søren Kierkegaard formuliert:

Das Gebet ändert nicht Gott, aber es verändert den Betenden.

Eine Predigt zu diesem Thema von Pfarrer Thomas Volk ist hier zu finden.

Zwei moderne Gesänge in diesem Gottesdienst:

EG 272: Ich lobe meinen Gott von ganzem Herzen
Text: Gitta Leuschner nach Psalm 9, 2-3
Melodie: Claude Fraysse 1976
Video bzw. Text & Video

EG 644: Vergiss nicht zu danken dem ewigen Herrn
Text: Heino Tangermann 1965
Melodie: Paul John Ongmann zu einem norwegischen Lied
Text & Video

„Gospel Prayer“ mit den „Clear Voices“ in der Schlosskirche Eller

May-the-Lord-send-angels

Heute besuchte ich den „Gospel Prayer“-Abendgottesdienst in der Schlosskirche Eller.

Der Gospelchor „Clear Voices“ aus Haan unter der Leitung von Anke Jelonek bot eine wunderbare musikalische Untermalung des Gottesdienstes unter dem Thema „Halte deine Träume fest“ mit Pfarrer Dietmar Silbersiepe.

Ein Gebet von den Philippinen wurde an alle Teilnehmer verteilt:

Mach uns unruhig, Herr,
wenn wir allzu selbstzufrieden sind;
wenn unsere Träume sich erfüllt haben,
weil sie allzu klein und eng und beschränkt waren.

Mach uns unruhig, Herr,
wenn wir über der Fülle der Dinge, die wir besitzen,
den Durst nach den Wassern des Lebens verloren haben;
wenn wir, verliebt in diese Erdenzeit,
aufgehört haben, von der Ewigkeit zu träumen.

Rüttle uns auf, o Herr,
damit wir kühner werden
und uns hinauswagen auf das weite Meer,
wo wir mit schwindender Sicht auf das Ufer
die Sterne aufleuchten sehen.

Die „Clear Voices“ sangen unter anderem folgende Titel:

Insgesamt ein schöner Gottesdienst, der mir sehr gut gefallen hat!

Zwei nützliche Themenkonkordanzen

Ich benutze gern die beiden folgenden Themenkonkordanzen. Vergleichen Sie selbst.

1. Elberfelder Themenkonkordanz
Gebundene Ausgabe: 352 Seiten
Verlag: SCM R. Brockhaus
ISBN: 978-3417251982
Größe: 21,4 x 15,2 x 2,6 cm
Preis: EUR 12,90

Die Elberfelder Themenkonkordanz bietet eine systematische Übersicht von mehr als 600 Themen der christlichen Glaubenspraxis und -lehre mit Angaben und Texten wichtiger Bibelstellen der Elberfelder Bibel. Der Nutzer erhält auf einen Blick die wesentlichen Aussagen, die die Bibel zu den einzelnen Themen wie etwa „Vergebung“, „Schöpfung“ oder auch „Ehe und Familie“ aufweist. Sie ist daher ideal zur schnellen Orientierung und Vorbereitung für Andachten, Bibelarbeiten, Gespräche und Predigten.

elberfelder-themenkonkordanz-1

elberfelder-themenkonkordanz-2

2. Hoffnung für Alle – Die Themenkonkordanz
von Anja Findeisen-MacKenzie und Geoffrey Stonier
Gebundene Ausgabe, 256 Seiten
Verlag: Brunnen
ISBN: 978-3765560705
Größe: 21,2 x 14,2 x 2,6 cm
Preis: EUR 13,95

Dieses Nachschlagewerk eignet sich nicht nur für das persönliche Bibelstudium, es ist darüber hinaus ein gutes Hilfsmittel zur Vorbereitung von Andachten, Hauskreisen und Bibelarbeiten. Mit seiner übersichtlichen Gliederung lässt sich das gewählte Thema leicht und ohne großen Zeitaufwand aufbereiten. Die Themenkonkordanz ist in ihrer sprachlichen Gestaltung besonders auf die moderne Bibelübersetzung «Hoffnung für alle» abgestimmt. Sie kann aber ohne Schwierigkeiten auch mit anderen Übersetzungen verwendet werden. Der Index im Anhang hilft, Begriffe zu finden, die in traditionellen Bibelübersetzungen anders wiedergegeben werden als in der «Hoffnung für alle».

hfa-themenkonkordanz-1

hfa-themenkonkordanz-2

Vorbild Miroslav Klose

Miroslav Klose
Quelle: Wikipedia – Michael Kranewitter, CC-by-sa 3.0/at

Miroslav Klose fällt nicht nur als toller Profisportler auf, sondern besonders auch als Vorbild.

Klose ließ 2013 ein schon gegebenes Tor wegen eines Handspiels selbst annullieren. Klose: „Der Schiedsrichter fragte mich, ob der Ball an der Hand war. Und ich habe JA gesagt. Das war für mich selbstverständlich“.

Es war nicht das erste Mal: Vor sieben Jahren in seiner Zeit bei Werder Bremen sagte er dem Unparteiischen, dass ihn Torwart Mathias Hain im Strafraum nicht gefoult, sondern den Ball gespielt habe. Der Schiedsrichter nahm daraufhin die Elfmeterentscheidung zurück.

Nun sagte er ganz bescheiden und wohl auch realistisch zu den Chancen der deutschen Nationalmannschaft bei der WM in Brasilien: „Die Südamerikaner sind ganz klar im Vorteil, weil sie die Bedingungen kennen“, und sieht die Deutschen eher als Außenseiter im Rennen um den WM-Titel.

Das achte Gebot:

Du sollst nicht falsch Zeugnis reden wider deinen Nächsten.

Die Auferweckung der Tabita

tabita-eikonografos-com
Tabita.
Icon courtesy of www.eikonografos.com, used with permission.

gazelle-wikipedia-frank-dickert
Gazelle.
Quelle: Wikipedia, Foto von Frank Dickert

Eine ziemlich unbekannte Auferweckungsgeschichte steht in der Apostelgeschichte:

Apostelgeschichte 9,36-42 (HFA):

In der Stadt Joppe lebte eine Frau, die sich zu Jesus bekannte. Sie hieß Tabita. Der Name bedeutet „Gazelle„. Tabita tat viel Gutes und half den Armen. Als Petrus in Lydda war, wurde sie plötzlich krank und starb. Man wusch die Tote und bahrte sie in einer Dachkammer auf. Joppe liegt nicht weit von Lydda. Die Gemeinde in Joppe schickte deshalb zwei Männer mit der dringenden Bitte zu Petrus: „Komm, so schnell du kannst, zu uns nach Joppe!“ Petrus ging sofort mit ihnen. Als er angekommen war, führte man ihn in die Kammer, in der die Tote lag. Dort hatten sich viele Witwen eingefunden, denen Tabita in ihrer Not geholfen hatte. Weinend zeigten sie Petrus Kleider und Röcke, die Tabita ihnen genäht hatte. Doch Petrus schickte sie alle hinaus. Er kniete nieder und betete. Dann sagte er zu der Toten: „Tabita, steh auf!“ Sofort öffnete sie die Augen, sah Petrus an und richtete sich auf. Petrus gab ihr die Hand und half ihr aufzustehen. Dann rief er die Gläubigen und die Witwen herein, die mit eigenen Augen sehen konnten, dass Tabita lebendig vor ihnen stand. Bald wusste ganz Joppe, was geschehen war, und viele glaubten deswegen an den Herrn.

Einige Erläuterungen:

  • Joppe = ein alter griechischer Name von Jaffa, heute Stadtteil von Tel Aviv-Jaffa in Israel.
  • Lydda = eine Stadt namens Lod in Israel. Sie liegt im Zentralbezirk etwa 20 Kilometer östlich von Tel Aviv am Fluss Ajalon. Bis 1948 hatte die Stadt den Namen Lydda.

Was sagt uns die Geschichte?

Wir sollen und dürfen GOTT das Unmögliche zutrauen. Das Unmögliche kann immer wieder Realität werden. Und wenn GOTT anders handelt, dann wissen wir: GOTT will uns in SEINER Liebe und Weisheit auf einen anderen Weg führen als den, den wir für gut halten – einen besseren Weg.

Evangelische und evangelikale Webaktivitäten

Ich habe in der letzten Zeit eine Menge Links zu evangelischen und evangelikalen Web-Angeboten gesammelt. Allerdings ist es ist manchmal schwierig, die Web-Angebote eindeutig den beiden Gruppen zuzuordnen.

Nach einiger Zeit der Beschäftigung mit diversen Angeboten und nach der Feststellung, wer eigentlich hinter den einzelnen Angeboten steht, stelle ich folgendes fest:

Angebote, die sich der Deutschen Evangelischen Allianz (also den Evangelikalen) verbunden fühlen, sind nach meinem persönlichen Eindruck oft …

  • besser gemacht (Webauftritt ist professioneller)
  • jugendlicher (sprechen eher junge Leute und Junggebliebene an)
  • aktueller (Webseite wird oft aktualisiert)
  • aktiver (mehr Aktivitäten, mehr Webangebote, verschiedene Medien).

Beispiele:

Angebote, die den Landeskirchen und der EKD zuzuordnen sind, sind dagegen oft nicht sehr aktuell, nicht sonderlich attraktiv und eher für ein älteres Publikum gemacht.

Beispiele:

Ich finde das schade.

Warum schafft es die EKD nicht, ein attraktives Internet-Angebot für alle evangelischen Christen (ca. 24 Mio.) aufzubauen? Oder hat sie das Feld der „neuen Medien“ bereits den Evangelikalen (ca. 1,3 Mio.) überlassen?

Nur mein ganz persönlicher Eindruck …