„Danke für diesen guten Morgen“ (EG 334)

danke

Heute feierte im Sonntagsgottesdienst ein Ehepaar ihre goldene Hochzeit, und wir sangen den schmissigen Kirchenlied-Hit „Danke für diesen guten Morgen“. Erstaunlich, was alles in das evangelische Gesangbuch Eingang gefunden hat…

EG 334
Danke für diesen guten Morgen
Text und Melodie: Martin Gotthard Schneider 1961 (1. Preis im Liederwettbewerb der Evangelischen Akademie Tutzing)

Seine Komposition „Danke, für diesen guten Morgen, danke, für jeden neuen Tag“ war als bisher einziges Kirchenlied sechs Wochen lang in den Charts der deutschen Hitparade. Hintergründe

Video

Text:

1. Danke für diesen guten Morgen,
danke für jeden neuen Tag.
Danke, daß ich all meine Sorgen
auf dich werfen mag.

2. Danke für alle guten Freunde,
danke, o Herr, für jedermann.
Danke, wenn auch dem größten Feinde
ich verzeihen kann.

3. Danke für meine Arbeitsstelle,
danke für jedes kleine Glück.
Danke für alles Frohe, Helle
und für die Musik.

4. Danke für manche Traurigkeiten,
danke für jedes gute Wort.
Danke, daß deine Hand mich leiten
will an jedem Ort.

5. Danke, daß ich dein Wort verstehe,
danke, daß deinen Geist du gibst.
Danke, daß in der Fern und Nähe
du die Menschen liebst.

6. Danke, dein Heil kennt keine Schranken,
danke, ich halt mich fest daran.
Danke, ach Herr, ich will dir danken,
daß ich danken kann.

„Laudate Omnes Gentes“ (Taizé, EG 181.6)

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Laudate Omnes Gentes (EG 181.6)
Melodie und Satz: Jacques Berthier, Taizé 1978

Video | Spotify | Kaufen bei Amazon

Text:

Laudate omnes gentes,
laudate Dominum.

Lobsingt, ihr Völker alle,
lobsingt und preist den Herrn.

Sing praises, all you peoples,
sing praises to the Lord.

Taizé-LiederheftLied Nr. 23

Dieser Lobgesang gehört zur Trinitatiszeit-Agende der Gottesdienste der evangelischen Kirchengemeinde Düsseldorf-Benrath und wird nach der Psalmlesung gesungen:

trinitatisliturgie

Weitere Taizé-Gesänge von Jacques Berthier in dieser Trinitatiszeit-Agende:

  • Kyrie (EG 178.12, nach dem Sündenbekenntnis) – Video | Spotify
  • Gloria (EG 580, nach der Gnadenzusage) – Video | Spotify

„Jesu, geh voran“ (EG 391) und „Unfriede herrscht auf der Erde“ (EG 671)

Im heutigen Gottesdienst (5. Sonntag nach Trinitatis) sangen wir u. a. das bekannte Lied „Jesu, geh voran“ (EG 391) und das polnische Friedenslied „Unfriede herrscht auf der Erde“ (EG 671).

EG 391:

Jesu, geh voran
Text: Nikolaus Ludwig von Zinzendorf 1721
Melodie: Adam Drese 1698

Lieder vom Glauben (Video)

Text:

1. Jesu, geh voran auf der Lebensbahn! Und wir wollen nicht verweilen, dir getreulich nach zu eilen; führ uns an der Hand bis ins Vaterland.

2. Soll´s uns hart ergehn, lass uns feste stehn und auch in den schwersten Tagen niemals über Lasten klagen; denn durch Trübsal hier geht der Weg zu dir.

3. Rühret eigner Schmerz irgend unser Herz, kümmert uns ein fremdes Leiden, o so gib Geduld zu beiden; richte unsern Sinn auf das Ende hin.

4. Ordne unsern Gang, Jesu, lebenslang. Führst du uns durch rauhe Wege, gib uns auch die nöt´ge Pflege; tu uns nach dem Lauf deine Türe auf.

* * * * *

EG 671:
Unfriede herrscht auf der Erde
Text und Melodie: Polnisches Friedenslied von Zofia Konaszkiewicz (Jasnota) 1969

YouTube Video

Text:

1. Unfriede herrscht auf der Erde, Kriege und Streit bei den Völkern.
Und Unterdrückung und Fesseln zwingen so viele zum Schweigen!

Refrain:
Friede soll mit Euch sein, Friede für alle Zeit.
Nicht so wie ihn die Welt Euch gibt, Gott selber wird es sein.

2. In jedem Menschen selber herrschen Unrast und Unruh oh’n Ende
Selbst, wenn wir ständig versuchen, Friede für alle zu schaffen.

(Refrain)

3. Lass uns in Deiner Hand finden, was Du für alle verheißen,
Herr, fülle unser Verlangen, gib uns selber den Frieden.

(Refrain)

* * * * *

Ich habe heute für die Opfer des Flugzeugabschusses der MH17 und ihre Angehörigen gebetet.

„Ich lobe dich von ganzer Seelen“ (EG 250)

eg

EG 250
Ich lobe dich von ganzer Seelen
Text: Friedrich Konrad Hiller (1651 – 1726) 1711
Melodie: „Nun saget Dank und lobt den Herrn“ (EG 294) komp. 1543 von Guillaume Franc (1505-1570), bearb. 1551 von Loys Bourgeois (1510-1561).

Video Orgelvesper St. Jakobi, Lübeck 28.6.2014

Liedtext:

1. Ich lobe dich von ganzer Seelen,
daß du auf diesem Erdenkreis
dir wollen eine Kirch erwählen
zu deines Namens Lob und Preis,
darinnen sich viel Menschen finden
in einer heiligen Gemein,
die da von allen ihren Sünden
durch Christi Blut gewaschen sein.

2. Du rufest auch noch heutzutage,
dass jedermann erscheinen soll;
man höret immer deine Klage,
dass nicht dein Haus will werden voll.
Deswegen schickst du auf die Straßen,
zu laden alle, die man find’t;
du willst auch die berufen lassen,
die blind und lahm und elend sind.

3. Du, Gott, hast dir aus vielen Zungen
der Völker eine Kirch gemacht,
darin dein Lob dir wird gesungen
in einer wunderschönen Pracht,
die sämtlich unter Christus stehen
als ihrem königlichen Haupt
und in Gemeinschaft dies begehen,
was jeder Christ von Herzen glaubt.

4. Wir wolln uns nicht auf Werke gründen,
weil doch kein Mensch vor Gott gerecht;
und will sich etwas Gutes finden,
so sind wir dennoch böse Knecht.
Mit Glauben müssen wir empfangen,
was Christi Leiden uns bereit’;
im Glauben müssen wir erlangen
der Seelen Heil und Seligkeit.

5. Erhalt uns, Herr, im rechten Glauben
noch fernerhin bis an das End;
ach lass uns nicht die Schätze rauben:
dein heilig Wort und Sakrament.
Erfüll die Herzen deiner Christen
mit Gnade, Segen, Fried und Freud,
durch Liebesfeu’r sie auszurüsten
zur ungefärbten Einigkeit.

Sammle dir Schätze im Himmel!

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Ein weiteres, modifiziertes Zitat aus dem Buch von Sarah Young: „Ich bin bei dir“, Text zum 10. Januar:

Jedes Mal, wenn du sagst, dass du JESUS vertraust, legst du eine Münze in SEINE Schatztruhe. Damit sammelst du dir einen Vorrat für schwere Tage an. ER bewahrt alles Vertrauen, das du in IHN investierst, bei IHM, und dein angesammeltes Vertrauenskapital wird immer mehr. Je mehr du IHM vertraust, desto mehr Kraft schenkt ER dir, genau dies zu tun. Übe an ruhigen Tagen, an denen scheinbar nicht viel passiert, JESUS zu vertrauen. Wenn dann einmal Stürme kommen, ist dein Vertrauenskonto so voll, dass es dich trägt. Sammle dir Schätze im Himmel, indem du dein Vertrauen auf IHN setzt. Diese Übung hilft dir, in SEINEM Frieden zu bleiben.

Dazu zwei Bibelzitate:

Psalm 56,4–5:

Doch gerade dann, wenn ich Angst habe, will ich mich dir anvertrauen. Ich lobe Gott für das, was er versprochen hat; ihm vertraue ich und fürchte mich nicht. Was kann mir ein Mensch jetzt noch Böses tun?

Matthäus 6,20–21:

Sammelt euch vielmehr Schätze im Himmel, die unvergänglich sind und die kein Dieb mitnehmen kann. Wo nämlich eure Schätze sind, da wird auch euer Herz sein.

Komm, sag es allen weiter / Go, tell it on the mountains (EG 225)

Vor dem Abendmahl haben wir heute die deutsche Version des bekannten Spirituals „Go, tell it on the mountains“ gesungen.

EG 225: Komm, sag es allen weiter

Text: Friedrich Walz 1964
Melodie: nach dem Spritual „Go, tell it on the mountains“

Lieder vom Glauben | YouTube-Video

Text:

Kehrvers (wird nach jeder Strophe wiederholt):
Komm, sag es allen weiter, ruft es in jedes Haus hinein!
Komm, sag es allen weiter: Gott selber lädt uns ein

1. Sein Haus hat offne Türen, er ruft uns in Geduld, will
alle zu sich führen, auch die mit Not und Schuld.

2. Wir haben sein Versprechen: Er nimmt sich für uns Zeit,
wird selbst das Brot uns brechen, kommt, alles ist bereit.

3. Zu jedem will er kommen, der Herr in Brot und Wein. Und
wer ihn aufgenommen, wird selber Bote sein.

Lobpreis der Natur: „Geh aus, mein Herz, und suche Freud“ (EG 503)

sommer
SommerCC BY-SA 3.0 – Luc Viatour / www.Lucnix.be.

Im Sommer lobpreisen wir Gott und die Natur mit diesem Lied von Paul Gerhardt.

Text: Paul Gerhardt (1607-1676), veröffentlicht 1653
Melodie: August Harder (1775-1813)

Wikipedia-Artikel | YouTube-Video

1. Geh aus, mein Herz, und suche Freud
in dieser lieben Sommerzeit
an deines Gottes Gaben;
Schau an der schönen Gärten Zier,
und siehe, wie sie mir und dir
sich ausgeschmücket haben.

2. Die Bäume stehen voller Laub,
das Erdreich decket seinen Staub
mit einem grünen Kleide.
Narzissus und die Tulipan,
die ziehen sich viel schöner an,
als Salomonis Seide.

3. Die Lerche schwingt sich in die Luft,
das Täublein fleucht aus seiner Kluft
und macht sich in die Wälder,
Die hochbegabte Nachtigall
ergötzt und füllt mit ihrem Schall
Berg, Hügel, Thal und Felder.

4. Die Glucke führt ihr Völklein aus,
der Storch baut und bewohnt sein Haus,
das Schwälblein speist ihr’ Jungen,
Der schnelle Hirsch, das leichte Reh
ist froh, und kommt aus seiner Höh
ins tiefe Gras gesprungen.

5. Die Bächlein rauschen in dem Sand,
und mahlen sich und ihren Rand
mit schattenreichen Myrthen,
Die Wiesen liegen hart dabei,
und klingen ganz von Lustgeschrei
der Schaf und ihrer Hirten.

6. Die unverdroßne Bienenschaar
zeucht hin und her, sucht hier und dar
ihr’ edle Honigspeise,
Des süßen Weinstocks starker Saft
kriegt täglich neue Stärk und Kraft
in seinem schwachen Reise.

7. Der Waizen wächset mit Gewalt,
darüber jauchzet jung und alt,
und rühmt die große Güte
Des, der so überflüßig labt,
und mit so manchem Gut begabt
das menschliche Gemüthe.

8. Ich selbsten kann und mag nicht ruhn,
des großen Gottes großes Thun
erweckt mir alle Sinnen:
Ich singe mit, wenn alles singt,
und laße, was dem Höchsten klingt,
aus meinem Herzen rinnen.

9. Ach, denk ich, bist du hie so schön,
und läßt du’s uns so lieblich gehn
auf dieser armen Erden,
Was will doch wohl nach dieser Welt
dort in dem reichen Himmelszelt
und güldnem Schloße werden?

10. Welch hohe Lust, welch heller Schein
wird wohl in Christi Garten sein?
wie muß es da wohl klingen,
Da so viel tausend Seraphim
mit eingestimmtem Mund und Stimm
ihr Allelujah singen?

11. O wär ich da! O stünd ich schon,
ach, süßer Gott! vor deinem Thron,
und trüge meine Palmen!
So wollt ich nach der Engel Weis’
erhöhen deines Namens Preis
mit tausend schönen Psalmen.

12. Doch will ich gleichwohl, weil ich noch
hier trage dieses Leibes Joch,
auch nicht gar stille schweigen,
Mein Herze soll sich fort und fort
an diesem und an allem Ort
zu deinem Lobe neigen.

13. Hilf nur und segne meinen Geist
mit Segen, der vom Himmel fleußt,
daß ich dir stetig blühe!
Gib, daß der Sommer deiner Gnad
in meiner Seelen früh und spat
viel Glaubensfrücht erziehe.

14. Mach in mir deinem Geiste Raum,
daß ich dir werd ein guter Baum,
und laß mich Wurzel treiben
Verleihe, daß zu deinem Ruhm
ich deines Gartens schöne Blum
und Pflanze möge bleiben.

15. Erwähle mich zum Paradeis
und laß mich bis zur letzten Reis’
an Leib und Seele grünen:
So will ich dir und deiner Ehr
allein, und sonsten keinem mehr,
hier und dort ewig dienen.

Ich vertraue dir, JESUS!

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Ein Zitat (modifiziert) aus dem Buch von Sarah Young: „Ich bin bei dir“, Text zum 4. Januar (Text- und Bild-Quelle):

Versuche, als Antwort auf alles, was dir zustößt, „Ich vertraue dir, JESUS“ zu sagen. Wenn du Zeit hast, denke darüber nach, wer JESUS in all Seiner Macht und Herrlichkeit ist. Denke außerdem über die Tiefe und Breite Seiner Liebe zu dir nach.

Diese einfache Übung wird dir helfen zu erkennen, dass Er in jeder Situation bei dir ist, und dadurch wirst du lernen, Seine souveräne Herrschaft über das Universum anzuerkennen. Wenn du Ereignisse aus dieser Perspektive – durch das Licht Seiner universellen Gegenwart – siehst, verliert die Angst die Macht über dich. Wenn du dein Vertrauen zu Ihm immer wieder bekennst, gleichgültig, was geschieht, dann verwandeln sich schwierige Umstände in Gelegenheiten zu Wachstum. Du nimmst Segen dankbar an, weil du erkennst, dass er direkt aus Seiner Gnadenhand kommt. Wenn du immer wieder dein Vertrauen zu Ihm bekennst, stärkt das deine Beziehung zu JESUS, und es hilft dir, nahe bei Ihm zu bleiben.

Dazu drei Bibelzitate:

Psalm 63,3:

 Ich suche dich in deinem Heiligtum, um deine Macht und Herrlichkeit zu sehen.

Jesaja 40,10–11:

Ja, der Herr kommt als ein mächtiger Gott. Er herrscht mit großer Kraft. Den Lohn für seine Mühe bringt er mit: sein Volk, das er sich erworben hat. Es geht vor ihm her. Er sorgt für sein Volk wie ein guter Hirte. Die Lämmer nimmt er auf den Arm und hüllt sie schützend in seinen Umhang. Die Mutterschafe führt er behutsam ihren Weg.

Psalm 139,7–10:

Wie könnte ich mich dir entziehen; wohin könnte ich fliehen, ohne dass du mich siehst? Stiege ich in den Himmel hinauf – du bist da! Wollte ich mich im Totenreich verbergen – auch dort bist du! Eilte ich dorthin, wo die Sonne aufgeht, oder versteckte ich mich im äußersten Westen, wo sie untergeht, dann würdest du auch dort mich führen und nicht mehr loslassen.