„Die Weisen sind gegangen“ (EG 548)

Heute, am 1. Sonntag nach Epiphanias, sangen wir im Gottesdienst nach der Predigt das moderne Lied „Die Weisen sind gegangen“, komponiert von Oskar Gottlieb Blarr, der lange als Kirchenmusiker der Düsseldorfer Neanderkirche wirkte.

EG 548 (Ausgabe EKiR)
Die Weisen sind gegangen
Text: Gerhard Valentin 1965
Melodie: Oskar Gottlieb Blarr 1979

Text

1. Die Weisen sind gegangen.
Der Schall verklang, der Schein verging,
der Alltag hat in jedem Ding
nun wieder angefangen.

2. Der Wanderstern verglühte,
kein Engel spricht, kein Schäfer rennt,
und niemand beugt sich
und erkennt die Grösse und die Güte.

3. Wie lässt sich das vereinen:
der Stern war da, der Engel rief,
der Schäfer mit den Weisen lief
und kniete vor dem Kleinen.

4. Auch sie sind nicht geblieben,
die beiden mit dem kleinen Kind.
Ob sie schon an der Grenze sind,
geflüchtet und vertrieben?

5. Was soll ich weiterfragen.
Ich habe manches mitgemacht
– wem trau ich mehr: der einen Nacht
oder den vielen Tagen?

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