Lied „Kleines Senfkorn Hoffnung“

Heute sangen wir im Gottesdienst das moderne Kirchenlied „Kleines Senfkorn Hoffnung“, komponiert von Ludger Edelkötter. Der Text stammt von Alois Albrecht.

Text:

1. Kleines Senfkorn Hoffnung,
mir umsonst geschenkt,
werde ich dich pflanzen,
dass du weiter wächst,
dass du wirst zum Baume
der uns Schatten wirft,
Früchte trägst für alle, alle,
die in Ängsten sind.

2. Kleiner Funke Hoffnung,
mir umsonst geschenkt,
werde ich dich nähren,
dass du überspringst,
dass du wirst zur Flamme,
die uns leuchten kann,
Feuer schlägt in allen, allen,
die im Finstern sind.

3. Kleine Münze Hoffnung,
mir umsonst geschenkt,
werde ich dich teilen,
dass du Zinsen trägst,
dass du wirst zur Gabe,
die uns leben lässt,
Reichtum selbst für alle, alle,
die in Armut sind.

4. Kleine Träne Hoffnung,
mir umsonst geschenkt,
werde ich dich weinen,
dass dich jeder sieht,
dass du wirst zur Trauer,
die uns handeln macht,
leiden lässt mit allen, allen,
die in Nöten sind.

5. Kleines Sandkorn Hoffnung,
mir umsonst geschenkt,
werde ich dich streuen,
dass du manchmal bremst,
dass du wirst zum Grunde,
der uns halten lässt,
Neues wird mit allen, allen,
die in Zwängen sind.

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senfkorn-lied

Ich kann Jesus vertrauen

Ich bin nicht, was ich tue.
Ich bin nicht, was ich habe.
Ich bin nicht, was andere über mich sagen.
Ich bin ein geliebtes Kind Gottes.
Das ist es, was ich bin.
Niemand kann mir das nehmen.
Ich brauche mich nicht zu sorgen.
Ich muss mich nicht abhetzen.
Ich kann meinem Freund Jesus vertrauen
und seine Liebe mit der Welt teilen.
Amen.


I’m not what I do.
I’m not what I have.
I’m not what people say about me.
I am the beloved of God.
It’s who I am.
No one can take it from me.
I don’t have to worry.
I don’t have to hurry.
I can trust my friend Jesus
and share his love with the world.
Amen.


Quelle 1 / Quelle 2

Film: „Taizé – Mystischer Ort des Christentums“

Seit über 60 Jahren geht von einem kleinen Ort in Burgund eine weltumspannende Bewegung aus: Was Frère Roger Schutz Anfang der Vierzigerjahre in Taizé begann, hat noch heute eine große Anziehungskraft für Menschen aus aller Welt.

Dieses damals verlassene Dorf wurde von neuem Leben erfüllt durch die Arbeit der Ordensbrüder, die aus verschiedenen – evangelischen wie katholischen – Gemeinden kamen und durch ihrer Hände Arbeit Haus um Haus wieder bewohnbar machten und damit Flüchtlingen aus Krisengebieten eine erste Zuflucht boten. Aber vor allem Jugendliche treffen sich dort – in der Nähe des seit Jahrhunderten bekannten Klosters Cluny – zu einer „Auszeit“ der besonderen Art: Für Tage oder Wochen leben sie in dieser ökumenischen Gemeinschaft, in der sie sowohl Diskussionen und Gespräche als auch Gebete und Stille erfahren – ein spirituelles Umfeld, das vielen Raum und Ruhe gibt für die Suche nach ihrem Lebensweg.

Ein Film von Michael Albus, ZDF, 2004. Ausgestrahlt am 27.01.2013 auf Phoenix.

“Stern, auf den ich schaue” (EG 407)

Heute, am Sonntag „Kantate“, sangen wir am Ende des Gottesdienstes einige Liedwünsche. Ein Lied war „Stern, auf den ich schaue“, entstanden in der Zeit der Romantik.

EG 407
Stern, auf den ich schaue
Text: Cornelius Friedrich Adolf Krummacher 1857
Melodie: Wilhelmina (genannt Mina oder Minna) Amalie Koch 1897

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Text

1. Stern, auf den ich schaue,
Fels, auf dem ich steh,
Führer, dem ich traue,
Stab, an dem ich geh,
Brot, von dem ich lebe,
Quell, an dem ich ruh,
Ziel, das ich erstrebe,
alles, Herr, bist du!

2. Ohne dich, wo käme
Kraft und Mut mir her?
Ohne dich, wer nähme
meine Bürde, wer?
Ohne dich zerstieben
würden mir im Nu.
Glauben, Hoffen, Lieben
alles, Herr, bist du!

3.Drum so will ich wallen
meinen Pfad dahin,
bis die Glocken schallen
und daheim ich bin.
Dann mit neuem Klingen
jauchz ich froh dir zu:
nichts hab ich zu bringen,
alles, Herr, bist du!