Der Tag, mein Gott, ist nun vergangen (EG 266)

Gestern, beim Reformationsgottesdienst in der Johanneskirche Düsseldorf, sang die Gemeinde zum Abschluss dieses Lied, das zu meinen Lieblingsliedern gehört.

EG 266
Der Tag, mein Gott, ist nun vergangen
Text: Gerhard Valentin (1964), nach dem englischen Lied „The day Thou gavest, Lord, is ended“ von John Ellerton (1870)
Melodie: Clement Cotteril Scholefield (1874)

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Deutscher Text

1. Der Tag, mein Gott, ist nun vergangen
und wird vom Dunkel überweht;
am Morgen hast du Lob empfangen,
zu dir steigt unser Nachtgebet.

2. Die Erde rollt dem Tag entgegen,
wir ruhen aus in dieser Nacht,
und danken dir, wenn wir uns legen,
daß deine Kirche immer wacht.

3. Denn unermüdlich wie der Schimmer
des Morgens um die Erde geht,
ist immer ein Gebet und immer
ein Loblied wach, das vor dir steht.

4. Die Sonne, die uns sinkt, bringt drüben
den Menschen überm Meer das Licht;
und immer wird ein Mund sich üben,
der Dank für deine Taten spricht.

5. So sei es, Herr: Die Reiche fallen,
dein Thron allein wird nicht zerstört;
dein Reich besteht und wächst, bis allen
dein großer, neuer Tag gehört.

Englischer Text

1. The day Thou gavest, Lord, is ended;
The darkness falls at thy behest;
To thee our morning hymns ascended;
Thy praise shall sanctify our rest.

2. We thank thee that thy Church, unsleeping
While earth rolls onward into light,
Through all the world her watch is keeping,
And rests not now by day or night.

3. As o’er each continent and island
The dawn leads on another day,
The voice of prayer is never silent,
Nor dies the strain of praise away.

4. The sun that bids us rest is waking
Our brethren ’neath the western sky,
And hour by hour fresh lips are making
Thy wondrous doings heard on high.

5. So be it, Lord; thy throne shall never,
Like earth’s proud empires, pass away:
Thy kingdom stands, and grows forever,
Till all thy creatures own thy sway.

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