Meditativer Taizé-Gesang: “Adoramus Te Christe” / “Christus, wir beten Dich an”

taize

Komponist: Jacques Berthier

* * * * *

Text, lateinisch:

|: Adoramus te Christe
benedicimus tibi,
quia per crucem tuam
redemisti mundum,
quia per crucem tuam
redemisti mundum. :|

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Text, deutsch:

|: Christus, wir beten dich an
und preisen dich,
denn durch dein Kreuz
hast du die Welt erlöst,
denn durch dein Kreuz
hast du die Welt erlöst. :|

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Taizé-LiederheftLied Nr. 20

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Meditativer Taizé-Gesang: “Jésus le Christ” / “Christus, dein Licht”

taize

Komponist: Jacques Berthier

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Text, französisch:

|: Jésus le Christ,
lumière intérieure,
ne laisse pas mes ténèbres me parler.
Jésus le Christ,
lumière intérieure,
donne-moi d’accueillir ton amour. :|

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Text, deutsch:

|: Christus, dein Licht
verklärt uns’re Schatten,
lasse nicht zu, dass das Dunkel zu uns spricht.
Christus, dein Licht,
erstrahlt auf der Erde
und du sagst uns: Auch ihr seid das Licht. :|

Video

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Taizé-LiederheftLied Nr. 9

Meditativer Taizé-Gesang: “Ad te Jesu Christe” / “Zu dir, Jesus Christus”

taize

Komponist: Unbekannt (Taizé)

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Text, lateinisch:

|: Ad te Jesu Christe levavi animam meam.
Salvator mundi, in te speravi. :|

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Text, deutsch:

|: Zu Dir, Jesus Christus, erhebe ich meine Seele.
Retter der Welt, auf Dich habe ich meine Hoffnung gesetzt. :|

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Taizé-LiederheftLied Nr. 133

„Nun lasst uns gehn und treten“ (EG 58)

Zum neuen Jahr alles Gute, Glück, Gesundheit und Gottes Segen!

EG 58
Nun lasst uns gehn und treten

Text: Paul Gerhardt 1653
Melodie: Nikolaus Selnecker 1587

Wikipedia | YouTube | Spotify

Text

1. Nun laßt uns gehn und treten
Mit Singen und mit Beten
Zum Herrn, der unserm Leben
Bis hierher Kraft gegeben.

2. Wir gehn dahin und wandern
Von einem Jahr zum andern,
Wir leben und gedeihen
Vom alten zu dem neuen.

3. Durch so viel Angst und Plagen,
Durch Zittern und durch Zagen,
Durch Krieg und große Schrecken,
Die alle Welt bedecken.

4. Denn wie von treuen Müttern
In schweren Ungewittern
Die Kindlein hier auf Erden
Mit Fleiss bewahret werden:

5. Also auch und nicht minder
Läßt Gott sich seine Kinder,
Wenn Not und Trübsal blitzen,
In seinem Schosse sitzen.

6. Ach Hüter unsers Lebens,
Fürwahr, es ist vergebens
Mit unserm Tun und Machen,
Wo nicht dein‘ Augen wachen.

7. Gelobt sei Deine Treue,
die alle Morgen neue,
Lob sei den starken Händen,
die alles Herzleid wenden!

8. Laß ferner dich erbitten,
O Vater, und bleib mitten
In unserm Kreuz und Leiden
Ein Brunnen unsrer Freuden.

9. Gib mir und allen denen,
Die sich von Herzen sehnen
Nach dir und deiner Hulde,
Ein Herz, das sich gedulde!

10. Schleus zu die Jammerpforten
und lass an allen Orten
auf so viel Blutvergießen
die Freudenströme fließen.

11. Sprich Deinen milden Segen
zu allen unsern Wegen,
lass Großen und auch Kleinen
die Gnadensonne scheinen!

12. Sei der Verlassnen Vater,
Der Irrenden Berater,
Der Unversorgten Gabe,
Der Armen Gut und Habe!

13. Hilf gnädig allen Kranken,
Gib fröhliche Gedanken
Den hochbetrübten Seelen,
Die sich mit Schwermut quälen!

14. Und endlich, was das meiste,
Füll uns mit deinem Geiste,
Der uns hier herrlich ziere
Und dort zum Himmel führe!

15. Das alles woll’st du geben,
O meines Lebens Leben,
Mir und der Christenschare
Zum sel’gen neuen Jahre!

Böhmisches Weihnachtslied „Freu dich, Erd und Sternenzelt“ (EG 47)

Heute sangen wir im Gottesdienst u. a. das schöne böhmische Weihnachtslied „Freu dich, Erd und Sternenzelt“ (EG 47).

Mehr Infos: Wikipedia

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Text

1. Freu dich, Erd und Sternenzelt, Halleluja;
Gottes Sohn kam in die Welt, Halleluja.
Uns zum Heil erkoren,
ward er heut geboren,
heute uns geboren.

2. Seht, der schönsten Rose Flor, Halleluja,
sprießt aus Jesses Zweig empor, Halleluja.
Uns zum Heil erkoren,
ward er heut geboren,
heute uns geboren.

3. Engel zu den Hirten spricht: Halleluja,
freut euch sehr und fürcht‘ euch nicht, Halleluja.
Uns zum Heil erkoren,
ward er heut geboren,
heute uns geboren.

4. Hört’s, ihr Menschen groß und klein, Halleluja,
Friede soll auf Erden sein, Halleluja.
Uns zum Heil erkoren,
ward er heut geboren,
heute uns geboren.

5. Ehr sei Gott im höchsten Thron, Halleluja,
der uns schenkt sein’ lieben Sohn, Halleluja.
Uns zum Heil erkoren,
ward er heut geboren,
heute uns geboren.

Immer ein Lichtlein mehr

kerzen

Immer ein Lichtlein mehr
im Kranz, den wir gewunden,
dass er leuchte uns so sehr
durch die dunklen Stunden.

Zwei und drei und dann vier!
Rund um den Kranz welch ein Schimmer,
und so leuchten auch wir,
und so leuchtet das Zimmer.

Und so leuchtet die Welt
langsam der Weihnacht entgegen.
Und der in Händen sie hält,
weiß um den Segen!

Matthias Claudius (1740-1815) —

Verlorene Zeit?

Da die Zeit das kostbarste,
weil unwiederbringlichste Gut ist,
über das wir verfügen,
beunruhigt uns bei jedem Rückblick der Gedanke
etwa verlorener Zeit.

Verloren wäre die Zeit, in der wir
nicht als Menschen gelebt,
Erfahrungen gemacht, gelernt, geschaffen,
genossen und gelitten hätten.

Verlorene Zeit ist unausgefüllte, leere Zeit.
Das sind die vergangenen Jahre
gewiss nicht gewesen.
Vieles, Unermessliches haben wir verloren,
aber die Zeit war nicht verloren.

Dietrich Bonhoeffer (1906-1945)

Der Tag, mein Gott, ist nun vergangen (EG 266)

Gestern, beim Reformationsgottesdienst in der Johanneskirche Düsseldorf, sang die Gemeinde zum Abschluss dieses Lied, das zu meinen Lieblingsliedern gehört.

EG 266
Der Tag, mein Gott, ist nun vergangen
Text: Gerhard Valentin (1964), nach dem englischen Lied „The day Thou gavest, Lord, is ended“ von John Ellerton (1870)
Melodie: Clement Cotteril Scholefield (1874)

Video  /  Bei Spotify hören (deutsch)  /  Bei Spotify hören (engl.)

Deutscher Text

1. Der Tag, mein Gott, ist nun vergangen
und wird vom Dunkel überweht;
am Morgen hast du Lob empfangen,
zu dir steigt unser Nachtgebet.

2. Die Erde rollt dem Tag entgegen,
wir ruhen aus in dieser Nacht,
und danken dir, wenn wir uns legen,
daß deine Kirche immer wacht.

3. Denn unermüdlich wie der Schimmer
des Morgens um die Erde geht,
ist immer ein Gebet und immer
ein Loblied wach, das vor dir steht.

4. Die Sonne, die uns sinkt, bringt drüben
den Menschen überm Meer das Licht;
und immer wird ein Mund sich üben,
der Dank für deine Taten spricht.

5. So sei es, Herr: Die Reiche fallen,
dein Thron allein wird nicht zerstört;
dein Reich besteht und wächst, bis allen
dein großer, neuer Tag gehört.

Englischer Text

1. The day Thou gavest, Lord, is ended;
The darkness falls at thy behest;
To thee our morning hymns ascended;
Thy praise shall sanctify our rest.

2. We thank thee that thy Church, unsleeping
While earth rolls onward into light,
Through all the world her watch is keeping,
And rests not now by day or night.

3. As o’er each continent and island
The dawn leads on another day,
The voice of prayer is never silent,
Nor dies the strain of praise away.

4. The sun that bids us rest is waking
Our brethren ’neath the western sky,
And hour by hour fresh lips are making
Thy wondrous doings heard on high.

5. So be it, Lord; thy throne shall never,
Like earth’s proud empires, pass away:
Thy kingdom stands, and grows forever,
Till all thy creatures own thy sway.

Gottes letztes, tiefstes und schönstes Wort

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GOTT hat sein letztes, tiefstes, schönstes Wort
im fleischgewordenen Wort
in unsere Welt hineingesagt.

Und dieses Wort heißt:

ICH liebe dich, du Welt, du Mensch.
ICH bin da.
ICH bin bei dir.
ICH bin dein Leben.
ICH bin deine Zeit.
ICH weine deine Tränen.
ICH bin deine Freude.
Fürchte dich nicht!
Wo du nicht mehr weiter weißt,
bin ICH bei dir.
ICH bin in deiner Angst,
denn ICH habe sie mitgelitten.
ICH bin in deiner Not und in deinem Tod,
denn heute begann ICH
mit dir zu leben und zu sterben.
ICH bin in deinem Leben
und ICH verspreche dir:
Dein Ziel heißt Leben.
Auch für dich geht das Tor auf.

— nach Karl Rahner: Kleines Kirchenjahr, 1954, 15 f. und 18 f.